In den nächsten Jahren wird der Verkehr auf der Brennerautobahn stark eingeschränkt. Es gibt jedoch alternative Routen, auf die Sie ausweichen können.
Wenn Sie vorhaben, mal eben schnell über den Brenner Richtung Italien zu fahren, könnte das zum Problem werden. Seit dem 01. Januar 2025 herrscht auf der Brennerautobahn nur einspuriger Verkehr in beide Richtungen. Damit fingen Bauarbeiten an, die sich bis 2030 ziehen und immer wieder für Verkehrschaos sorgen könnten. An vielen Tagen der Hauptreisezeit soll der Verkehr durch jeweils zwei Spuren geregelt werden, um das hohe Verkehrsaufkommen besser zu verteilen. Trotzdem lohnt es sich, Alternativrouten zu suchen, da der Brenner seit über einem Jahr ein erhöhtes Potenzial für starkes Verkehrsaufkommen bietet.
Zum Glück gibt es mehrere sinnvolle Alternativrouten zur Brennerautobahn. Die naheliegendste ist die Brennerstraße (B182). Diese wird jedoch immer wieder gesperrt, um die Anrainer-Gemeinden vor Ausweichverkehr zu schützen. Zudem ist sie laut ADAC ohnehin häufig überlastet, wenn es auf der Autobahn zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommt.
Bei uns erhalten Sie einen Überblick über die besten Alternativrouten:
Der Reschenpass ist eine mautfreie Alternative, allerdings kommt es dort regelmäßig zu Sperrungen aufgrund von Bauarbeiten. Auch im Herbst 2025 kann es zu Einschränkungen kommen.
Auf der Tauernautobahn wurde ein Tunnel saniert. Seit Juni ist die Sanierung abgeschlossen. Die Strecke stellt somit eine gute Alternative dar.
Der Grenzpass Timmelsjoch bietet einige steile Straßen und kann ebenfalls genutzt werden. Allerdings wird der Pass – besonders im Winter – häufig gesperrt, da er bis auf 2.474 Meter Höhe führt.
Auch der Plöckenpass kann gewählt werden, allerdings treten dort regelmäßig Sperrungen auf, die beachtet werden müssen.
Eine klassische und zuverlässige Route nach Italien ist der San-Bernardino-Tunnel. Aus Deutschland kommend, erreichen Sie diesen über die A96 oder A7 Richtung Mailand bzw. Tessin. Seit September 2024 herrscht auf dieser Route freie Fahrt.
Nach Südfrankreich oder Italien bietet sich auch der Gotthard-Tunnel an. Im Gegensatz zum Gotthard-Pass ist dieser ganzjährig befahrbar. Seit März 2025 wird der Tunnel jedoch an 34 Terminen im Jahr ab 20 oder 22 Uhr gesperrt.
Richtung Kroatien oder Slowenien können Sie die Pyhrn-Autobahn nutzen. Die Bauarbeiten dort sollen seit November 2025 abgeschlossen sein. Wer auf Autobahnen verzichten möchte, kann auch die Großglockner-Hochalpenstraße wählen. Die beeindruckenden Ausblicke – unter anderem auf den höchsten Berg Österreichs – machen diese Strecke besonders attraktiv. Ab Osttirol kann die Route Richtung Adria über Villach und den Wörthersee fortgesetzt werden.
Wenn Sie das Verkehrschaos vermeiden möchten, können Sie die Brennerbahn nutzen. Sie führt von Innsbruck über den Brennerpass nach Bozen und Verona. Mit der Fertigstellung des Brenner-Basistunnels im Jahr 2032 sollen Züge in nur 25 Minuten von Innsbruck nach Südtirol fahren – eine noch attraktivere Alternative zum Auto.
Ob Auto oder Zug: Jede dieser Strecken kann Ihnen als Alternative zur Brennerautobahn dienen. Damit Ihre Reise reibungslos verläuft, empfiehlt es sich, die digitale Vignette und eventuell notwendige Sondermautstrecken im Voraus zu buchen. So sparen Sie Zeit, vermeiden Stress und können entspannt starten.
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