Ungarn: M1, M7 und M0 bei Budapest ab 17. Oktober 2026 bis Mitte November mit Fahrstreifensperrungen
Auf den Autobahnen südwestlich von Budapest müssen Reisende ab Samstag, dem 17. Oktober 2026, bis voraussichtlich Mitte November mit mehreren Fahrstreifensperrungen rechnen. Die ungarische Straßenverwaltung Magyar Közút saniert in mehreren Etappen die Fahrbahn auf dem gemeinsamen Abschnitt von M1 und M7, auf der M7 und auf der M0, vor allem im Raum Budaörs, Törökbálint und Diósd.
Die M1 führt von Budapest zur österreichischen Grenze bei Hegyeshalom, die M7 zum Balaton und weiter Richtung Kroatien. Beide Strecken sind ebenso wie die M0 vignettenpflichtig, wer hier fährt, braucht die Vignette für Ungarn (e-matrica).
Die ersten Etappen im Überblick
17. bis 19. Oktober: Am Auseinanderlaufen von M1 und M7 bei Budaörs wird der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Richtung M7 geht es über den inneren, Richtung M1 über den äußeren Fahrstreifen. Auf der M7 in Richtung Balaton ist die Abfahrt zur M0 und zur Straße 8103 gesperrt, die Umleitung führt über die Anschlussstelle Érd.
19. bis 20. Oktober: Auf der M7 in Richtung Budapest wird an der Anschlussstelle Budaörs (Sport utca) der äußere von zwei Verzögerungsstreifen gesperrt, die Abfahrt bleibt geöffnet.
20. bis 21. Oktober: Auf der M7 in Richtung Budapest wird im Bereich des M0-Knotens auf rund 500 Metern der äußere Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr läuft auf dem inneren.
Für die Zeit danach hat Magyar Közút weitere Etappen angekündigt. Genaue Termine lagen bei der Recherche noch nicht vor.
Zusätzliche Staugefahr auf der M0
Auf der M0 ist außerdem die Deák-Ferenc-Brücke bis zum 20. Oktober teilweise gesperrt. Am ersten Tag der Sperrung hat das nach ungarischen Medienberichten einen Rückstau von mehr als 15 Kilometern verursacht. Wer um Budapest herum oder aus Richtung Balaton anreist, sollte deutlich mehr Zeit einplanen und Stoßzeiten meiden.
Weitere Hinweise für Ungarn
Auch auf der M1 zwischen Budapest und der österreichischen Grenze gibt es Einschränkungen, mehr dazu in unserem Beitrag zum M1-Ausbau bei Biatorbágy. Wer 2027 nach Ungarn reist, findet die neuen Preise in unserem Überblick zur Preiserhöhung der Vignette 2027.
Maut in Ungarn auf einen Blick
Für Pkw, Motorräder und Wohnmobile bis 3,5 t zGG gilt auf Autobahnen und Schnellstraßen die digitale Vignettenpflicht (e-Matrica). Es ist ein Pauschalbetrag für einen festen Zeitraum. Anders als in vielen anderen Ländern sind Motorräder in Ungarn nicht von der Vignettenpflicht befreit.
Für Lkw und Busse über 3,5 t zGG gilt stattdessen die streckenbezogene Maut des Systems HU-GO, deren Höhe unter anderem von Straßenkategorie, Streckenlänge, Fahrzeugklasse und Emissionsklasse abhängt. Wohnmobile bleiben auch über 3,5 t zGG in der e-Matrica-Vignettenpflicht (Kategorie D2) und wechseln nicht zu HU-GO. Eine gesonderte Sondermaut existiert in Ungarn nicht.
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Häufige Fragen zu den Sperrungen bei Budaörs
Die wichtigsten Antworten zu den Fahrstreifensperrungen auf M1, M7 und M0 bei Budapest.
Welche Abschnitte sind von den Arbeiten betroffen?
Betroffen sind der gemeinsame Abschnitt von M1 und M7, die M7 sowie die M0, vor allem im Raum Budaörs, Törökbálint und Diósd. Es handelt sich um Fahrstreifen- und Rampensperrungen, nicht um eine Vollsperrung.