Ungarn: M0 Deák-Ferenc-Brücke bei Budapest bis 20. Oktober 2026 teilweise gesperrt
Seit Dienstag, dem 13. Oktober 2026, sind auf der Deák-Ferenc-Brücke des Budapester Autobahnrings M0 in Fahrtrichtung M1 die beiden äußeren Fahrstreifen gesperrt. Die Einschränkung soll nach ungarischen Medienberichten noch bis zum 20. Oktober 2026 dauern.
Betroffen ist die südliche Donaubrücke der M0 zwischen den Anschlussstellen 17 (Szigethalom-Tököl) und 14 (Érd-Budafok). Grund ist die Teilsanierung der nördlichen Brückenhälfte, die 1990 eröffnet wurde. Es bleiben nur die beiden inneren Fahrstreifen frei. Schon am ersten Tag bildete sich ein Rückstau von mehr als 15 Kilometern. Die M0 gehört zum vignettenpflichtigen Netz, wer hier fährt, braucht also die Vignette für Ungarn (e-matrica).
Was bedeutet das für Reisende?
Die Brücke ist eine wichtige Verbindung des Rings zwischen der M5 und der M1. Wer etwa aus Richtung Szeged und der serbischen Grenze kommend über Budapest Richtung Győr und österreichische Grenze fährt, kann hier in den Stau geraten. Der Rückstau reichte nach den Berichten bis in den Bereich der Anschlussstelle Gyál-Pestszentimre, auch auf den umliegenden Straßen ist zeitweise mit mehr Verkehr zu rechnen.
Planen Sie für Fahrten über die M0 deutlich mehr Zeit ein, besonders im Berufsverkehr. Wer flexibel ist, fährt außerhalb der Stoßzeiten. Aktuelle Meldungen finden Sie beim ungarischen Straßeninformationsdienst Útinform oder in einer Navigations-App mit Live-Verkehrsdaten.
Wie lange dauert die Sperrung?
Die Arbeiten haben am Dienstagmorgen um 7 Uhr begonnen. Wenn das Wetter es zulässt, soll am 20. Oktober 2026 wieder der gewohnte Verkehr rollen. Eine eigene Mitteilung der Straßenverwaltung Magyar Közút lag bei der Recherche nicht vor, die Angaben stützen sich auf ungarische Medienberichte und Útinform. Termine können sich bei schlechtem Wetter verschieben.
Weitere Baustellen und Hinweise für Ungarn
Auch auf der M1 zwischen Budapest und der österreichischen Grenze gibt es Einschränkungen, mehr dazu in unserem Beitrag zum M1-Ausbau bei Biatorbágy. Wer 2027 nach Ungarn reist, findet die neuen Preise in unserem Überblick zur Preiserhöhung der Vignette 2027. Alle Regeln zu Strecken, Fahrzeugklassen und Preisen stehen auf unserer Seite Maut in Ungarn.
Maut in Ungarn auf einen Blick
Für Pkw, Motorräder und Wohnmobile bis 3,5 t zGG gilt auf Autobahnen und Schnellstraßen die digitale Vignettenpflicht (e-Matrica). Es ist ein Pauschalbetrag für einen festen Zeitraum. Anders als in vielen anderen Ländern sind Motorräder in Ungarn nicht von der Vignettenpflicht befreit.
Für Lkw und Busse über 3,5 t zGG gilt stattdessen die streckenbezogene Maut des Systems HU-GO, deren Höhe unter anderem von Straßenkategorie, Streckenlänge, Fahrzeugklasse und Emissionsklasse abhängt. Wohnmobile bleiben auch über 3,5 t zGG in der e-Matrica-Vignettenpflicht (Kategorie D2) und wechseln nicht zu HU-GO. Eine gesonderte Sondermaut existiert in Ungarn nicht.
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*Offizielle ungarische Vignettengebühr (10-Tage-Vignette, Kategorie D1, Stand 2026): 6.900 HUF (ca. 18,91 €), volle Kostenübernahme der Vignettengebühr durch DMC, Pauschalpreis (pro Kalendermonat): 12,80 €, Kündigungsfrist 0 Tage.
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Wir wünschen Ihnen eine gute und sichere Fahrt rund um Budapest! Alle Informationen zur Vignettenpflicht in Ungarn finden Sie in unserem Ratgeber zur Vignette Ungarn.
Häufige Fragen zur Sperrung der M0-Brücke bei Budapest
Die wichtigsten Antworten zur Teilsperrung der Deák-Ferenc-Brücke auf der M0.
Wie lange ist die M0-Brücke bei Budapest eingeschränkt?
Nach den ungarischen Medienberichten sind die beiden äußeren Fahrstreifen der Deák-Ferenc-Brücke von Dienstag, dem 13. Oktober, bis zum 20. Oktober 2026 gesperrt. Wenn das Wetter es zulässt, soll am 20. Oktober wieder der gewohnte Verkehr rollen.