Die Grenze zwischen Ungarn und Kroatien erstreckt sich über eine Länge von 329 km und befindet sich im Nordosten Kroatiens.
Grenzübergänge spielen in der Europäischen Union eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche und soziale Integration der Mitgliedstaaten. Der Grenzübergang zwischen Ungarn und Kroatien ist nicht nur geografisch bedeutsam, sondern stellt auch eine Schlüsselrolle für den Personen- und Güterverkehr dar. Die geografische Lage dieses Grenzübergangs in Mitteleuropa und seine Verbindung zu wichtigen Autobahnen und Verkehrsstraßen machen ihn zu einem zentralen Punkt für den Transitverkehr zwischen Ungarn und Kroatien sowie für den Verkehr von Ost nach West und umgekehrt. Dieser Grenzübergang beeinflusst Pendler, Touristen, die wirtschaftliche Integration und hat Auswirkungen auf Mautgebühren, Grenzkontrollen und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
Es gibt verschiedene Grenzübergänge, die von Ungarn nach Kroatien und umgekehrt führen. Wir haben für Sie die wichtigsten dieser Grenzübergänge zusammengefasst.
Der folgende Abschnitt gibt Ihnen einen Überblick darüber, ob Sie eine Vignette benötigen und ob es bestimmte mautpflichtige Streckenabschnitte gibt.
In Ungarn herrscht eine Vignettenpflicht für Pkws, Gespanne und Wohnmobile bis 3,5 t zGG. Es handelt sich um die sogenannte e-Matrica (ungarische Vignette), mit der die Maut elektronisch über das Kennzeichen überprüft wird. Sie sollten die e-Vignette bereits vor Ihrer Reise online erwerben, denn beim Nicht-Vorhandensein einer e-Vignette während des Befahrens einer gebührenpflichtigen Strecke, drohen Geldstrafen.
Die streckenbezogene Maut müssen Sie entrichten, wenn Ihr Fahrzeug über 3,5 t zGG liegt. Das heißt, Wohnmobile, Busse sowie Lkws müssen seit Januar 2024 eine streckenabhängige elektronische Maut bezahlen, die über das HU-GO-System (elektronische Mauterfassung) ermittelt wird. Somit ersetzt die streckenbezogene Maut die Vignette. Sie benötigen also keine Vignette mehr.
Der folgende Abschnitt gibt Ihnen einen Überblick darüber, ob Sie auch in Kroatien eine Vignette benötigen und ob es bestimmte mautpflichtige Streckenabschnitte gibt.
In Kroatien besteht keine Vignettenpflicht, sondern eine streckenbezogene Mautpflicht.
Da keine Vignettenpflicht in Kroatien existiert, ergibt sich die zu zahlende Maut aus den gefahrenen Kilometern sowie der Fahrzeugklasse. Fahren Sie demnach in den Urlaub nach Kroatien, müssen Sie die Gebühren für die streckenbezogene Maut begleichen. Die Maut können Sie an sogenannten Mautstationen begleichen, die sich an den Autobahnen befinden. Teilweise erhalten Sie direkt zu Beginn der mautpflichtigen Strecke ein Ticket, das Sie beim Verlassen des jeweiligen Streckenabschnitts bezahlen müssen. Dieses Ticket können Sie mit Bargeld, Kredit- oder Bankkarte lösen. Außerdem ist eine bargeldlose Zahlung mithilfe des kroatischen Electronic Toll Collect System (ETC) möglich. Der Transponder für dieses System muss jedoch zuvor in Ihrem Fahrzeug installiert worden sein, damit eine Mautberechnung erfolgen kann.
Darüber hinaus ist für 2026 die Umsetzung eines digitalen Mautsystems mit einer E-Vignette oder Mautbox zur schrankenlosen Bezahlung vorgesehen.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Reise nach Ungarn und viel Freude bei Ihrem Roadtrip. Weitere Informationen zur Maut in Ungarn finden Sie in unserem Ratgeber. Nutzen Sie gerne auch unseren Routenplaner, um Ihre Reise optimal zu planen und passende Mautprodukte angezeigt zu bekommen. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.