Sie haben sich schon immer gefragt, wo genau der bekannte Graf Dracula gelebt haben soll? Dann sollten Sie das Schloss Bran, besser bekannt als die Heimat des Grafen Dracula, besuchen. Tauchen Sie ein in die düstere Atmosphäre und entdecken Sie den Ort, der bereits aus den Büchern von Bram Stoker bekannt geworden ist.
Erfahren Sie mehr über die reale Inspiration für die Romanfigur Graf Dracula namens Vlad III. Draculea. Doch warum war Vlad III. Draculea so furchteinflößend und die perfekte Romanvorlage für einen Vampir? Die Antwort können wir Ihnen geben: Vlad III. Draculea machte sich seinen Namen als walachischer Fürst, der Angst und Schrecken unter seinen Feinden verbreitete, indem er seine Vorliebe für Pfählungen deutlich zur Schau stellte.
Doch auch ohne Interesse an dem sagenumwobenen Graf Dracula sollten Sie diesem imposanten Gebäude eine Chance geben und das Schloss in der Stadt Bran in Transsilvanien besichtigen. Bis heute ist es fraglich, ob Schloss Bran tatsächlich der Ort ist, der in Bram Stokers Büchern beschrieben wird. Unbestritten ist jedoch, dass es das einzige Schloss in ganz Transsilvanien ist, das den Erzählungen aus dem Dracula-Roman gleicht.
Die Entstehung von Schloss Bran reicht bis in das Jahr 1377 zurück. Damals erlaubte Ludwig I. von Ungarn den Bau einer neuen Steinfestung in Bran, die eine vermutlich hölzerne Grenzfestung ersetzte. Im Jahr 1407 wurde die Anlage an Mircea cel Bătrân, einen der bedeutendsten Heerführer der Walachei, übergeben. Nach dessen Tod im Jahr 1419 ging das Schloss wieder in den Besitz von Sigismund von Luxemburg über.
Vlad III. Draculea kam im Jahr 1459 in den Besitz der Festung. Unter dem Namen Vlad der Pfähler erlangte er durch zahlreiche Hinrichtungen durch Pfählung traurige Berühmtheit. Seine Grausamkeit machte ihn zu einer der gefürchtetsten Persönlichkeiten seiner Zeit und zur perfekten Vorlage für Bram Stokers Dracula.
Schloss Bran thront eindrucksvoll auf einem Felsen über einer Schlucht und wurde ursprünglich als Grenz- und Verteidigungsfestung errichtet. Der imposante Anblick begeistert Besucher bis heute.
Im Jahr 1920 wurde das Schloss an die rumänische Königin Maria übergeben. Unter der Leitung des Hofarchitekten Karl Liman wurde die ehemalige Festung in ein repräsentatives Schloss umgewandelt. Heute zählt Schloss Bran zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Rumäniens.
Im Schloss befindet sich ein Museum auf vier Etagen. Besucher können Sammlungen historischer Rüstungen und Waffen sowie persönliche Gegenstände der Familie Habsburg besichtigen, darunter Kronen, Dolche und Zepter.
Ein weiteres kleines Museum im Schlosshof zeigt das traditionelle Leben der transsilvanischen Bauern und gibt spannende Einblicke in vergangene Zeiten.
Ein besonderes Highlight für Fans ist der Bram-Stoker-Raum, der sich ausführlich mit dem berühmten Dracula-Roman des irischen Schriftstellers beschäftigt.
Schloss Bran ist definitiv einen Besuch wert, nicht nur für Dracula-Fans. Wir wünschen Ihnen eine schöne Reise nach Rumänien und viel Freude bei Ihrem Roadtrip. Weitere Informationen zu den Mautregelungen in Rumänien finden Sie in unserem Ratgeber. Nutzen Sie gerne auch unseren Routenplaner, um Ihre Reise optimal zu planen. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.